Gesprächstherapie

Das wertschätzende Gespräch, angelehnt an das Therapiekonzept von
Carl R. Rogers, ist die Grundlage meiner psychotherapeutischen Arbeit und ein nicht zu unterschätzender "Türöffner" für jede therapeutische Beziehung.

Wertschätzung, Einfühlungsvermögen und Echtheit sind die drei Grundwerte, die einen therapeutischen Prozess auf einer vertrauensvollen Basis überhaupt erst ermöglichen und die Voraussetzung schaffen,
dass eine Persönlichkeitsentwicklung stattfinden kann.
 


Lösungsorientierte Kurzzeittherapie

Die Lösungsorientierte Kurzzeittherapie entwickelte sich in den 1980er Jahren in Milwaukee / USA.
Steve de Shazer und Insoo
Kim Berg hinterfragten konsequent die wissenschaftlichen, psychiatrischen Erkenntnisse der westlichen Welt, um eine psychiatrische bzw. psychotherapeutische Arbeit mit Patienten möglichst effektiv zu gestalten. Dabei stellten sie in fast allen Fällen fest, dass das Problem bereits einen Lösungsansatz in sich trägt, den es zu entdecken gilt. Diese kleinen "Ausnahmen vom Problem" herauszuarbeiten und auf größere Bereiche zu übertragen ist der Grundgedanke, der hinter diesem stark ressourcenorientierten therapeutischen Ansatz steht.
Heute finden die Grundzüge des Ansatzes nicht nur im therapeutischen Kontext Verwendung, wo sie sich über die Jahre hinweg für viele Krankheitsbilder und Problemstellungen bewährt haben.
Sie werden im Bereich des Coaching, der Teamentwicklung und vor allem im Konfliktmanagement erfolgreich angewandt.


EMDR

EMDR (Eye Movement Desentizitation and Reprocessing; deutsch: Desensibilisierung und Aufarbeitung durch Augenbewegungen) ist ein von Francine Shapiro in den USA entwickelte Therapieform (1987-91), die im Ursprung vor allem für die Therapie komlexer Traumata zum Einsatz kam.
Durch gezielte Augenbewegungen ("bilaterale Stimulation") werden Bereiche in beiden Gehirnhälften, die durch ein schlimmes Ereignis in einer Art "Schockstarre" sind, reaktiviert und synchronisiert.

Inzwischen wird EMDR nicht nur für die Behandlung der posttraumatischen Belastungsstörung eingesetzt, sondern kommt bei verschiedensten psychischen Blockaden und Verletzungen als effektive Therapiemethode zum Einsatz.
Die Anwendung im Coachingbereich zur Klärung von Entscheidungsprozessen und zur Veränderung unerwünschter Verhaltensmuster hat sich ebenfalls bewährt.

Weiter entwickelt hat sich auch die Art der bilateralen Stimulation. Sie erfolgt nicht mehr ausschließlich durch Augenbewegungen: als weitere visuelle Methode hat sich die von Andreas Zimmermann und Ulrike Pape entwickelte "Blinkbrille" bewährt.
Darüber hinaus erfolgt die Stimulation der Gehirnhälften akustisch durch bilaterale Musik oder auch taktil durch Körperberührung und - bewegung.


Brainlog®

  Brainlog® ist ein körperorientierter Ansatz, der 
  zurückführt an den Ursprung der vor
liegenden
  psychischen oder physischen Symptomatik. Entwickelt
  von Ulrike
Pape und Andreas Zimmermann auf den
  Grundlagen der aktuellen Hirnforschung entstand dieser
  Ansatz aus der Weiterentwicklung von EMDR ("Eye Movement Desensitization and Reprocessing") und Brainspotting.
Die neurobiologische Wirkungsweise von Brainlog
®  ermöglicht es, an Ort und 
Stelle, nä
mlich im Gehirn, unbewusst gespeicherte, belastende Informationen 
aufzuspüren
, zu bearbeiten und schließlich aufzulösen. Dieser Prozess kommt in Gang durch die imaginative Verortung an einem "sicheren Ort", die Fixierung auf einen Resonanzpunkt und die bilaterale Stimulation der beiden Gehirnhälften durch Musik (über einen Kopfhörer).


MET

MET ("Meridian-Energie-Techniken") nach Franke geht zurück auf tausende von Jahren Heilerfahrung in der asiatischen Medizin.
Die Vorstellung von Meridianen, deren Energiefluss durch negative Emotionen und Kognitionen blockiert wird, hat sich inzwischen auch in unserer westlichen Medizin bewährt. Rainer und Regina Franke haben dieses Wissen aufgegriffen, mit Elementen aus der Gestalttherapie verknüpft und daraus ein eigenes, effektives Therapiekonzept entwickelt.
Durch sanftes Beklopfen bestimmter Akupunkturpunkte mit den Fingerspitzen werden energetische Blockaden gelöst. Negative Emotionen und seelische Unausgewogenheiten können sich in kürzester Zeit verändern, sogar körperliche Symptome bessern sich oder verschwinden ganz.
Gerade bei Ängsten, Phobien, Wut, Stress und emotionalen Themen ist  MET eine schnell zu erlernende Technik, auch als "Hilfe zur Selbsthilfe".


Systemische Therapie

Die systemische Therapie ist aus der psychotherapeutischen Praxis nicht mehr wegzudenken.
Ausgehend von der Annahme, dass psychische Auffälligkeiten ihre Ursache nicht nur im Erleben Einzelner haben, sondern im gesamten Bezugssystem, i
st die Aufmerksamkeit nicht fokussiert auf den sogenannten
"Sympto
mträger" oder "Indexpatienten", sondern auf das ganze Bezugssystem.
Bewährt hat sich dieser Blickwinkel vor allem in der familientherapeutischen Arbeit. Das Aufstellen und Analysieren von (Familien-)Systemen bringt vielerlei Beziehungen und "Strickmuster" zum Vorschein, zum
Teil auch generationenübergreifend, die im Jetzt und Hier zu einer überdimensionalen Belastung führen, deren Ursprung oftmals im Dunkeln liegt.
Durch das  Sichtbarmachen dieser Strukturen kann es zu einer emotionalen Auflösung kommen, bis hin zur deutliche
n Besserung körperlicher Beschwerden.


Arbeit mit Genogrammen

Genogramme sind gezeichnete Visualisierungen der Herkunftsfamilie über mehrere (mind. drei) Generationen hinweg.
Ausgehend vom Stammbaum können durch Farben und Symbole emotionale Bindungen, psychische Muster und übernommene Verhaltensweisen sichtbar und emotional zugänglich werden.
Besonders das emotionale innerfamiliäre Beziehungsgeflecht und unfreiwillig übernommene Rollen und Verhaltensmuster können so verstanden, hinterfragt und gelöst werden. Ebenso werden verborgene Ressourcen und stärkende Verhaltensmuster entdeckt und für den weiteren Therapieprozess aktiviert.


"Therapeutischer Sandkasten"

Angelehnt an die Sandspieltherapie nach Dora Kalff besteht die Möglichkeit, in einem Sandkasten mit Hilfe von Symbolen und Legematerial innere Bilder entstehen zu lassen, sie zu betrachten und behutsam zu deuten.
Diese Methode eignet sich nicht nur für Kinder, sondern auch für Jugendliche und Erwachsene, um tiefergehende seelische Prozesse bewusst und sichtbar zu machen.